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Thessaloniki Reiseführer

Römische Ruinen, antiker Charme und griechisches Großstadtambiente – Thessaloniki, die zweitgrößte Stadt Griechenlands und das historische Abenteuereldorado des Landes, besticht mit dem unverwechselbaren Flair einer mondänen Mittelmeermetropole, die sich trotz allen Trubels eine Atmosphäre von gemütlicher Gelassenheit und südländischer Lebenslust bewahrt hat. Ob beim Bummel durch rustikale Altstadtgassen, auf der Suche nach den angesagtesten neuen Clubs oder zum Strandspaziergang bei Sonnenuntergang: Thessaloniki verspricht den perfekten Sommerurlaub.
Seit jeher eine Stadt, die stets mittendrin statt nur dabei ist, wurde Thessaloniki bereits Zeuge so manches großen Einschnittes in die Weltgeschichte. Römische Kaiser, deutsche Kreuzfahrer, byzantinische Gelehrte und morgenländische Sultane haben allesamt das Stadtbild der ehemaligen Hafensiedlung geprägt und es zu jenem charmanten Potpourri an Ruinen, Raritäten und Rätselhaftem gemacht, das auch im 21. Jahrhundert noch Reisende aus aller Welt zu begeistern weiß.
Neben einer turbulenten Geschichte hat das Handelsmekka des Balkans aber noch viele weitere Höhepunkte zu bieten. So ist Thessaloniki im Laufe der Jahrhunderte zu einem Schmelzkessel verschiedener Kulturen geworden, wie er in dieser Art nur auf dem Balkan vorzufinden ist: Griechen, Makedonen, Türken und Bulgaren stellen nur einen Bruchteil des Flickenteppichs an Nationalitäten dar, welcher die Küstenstadt seine mehr oder minder lang angestammte Heimat nennt und so von der jahrhundertealten Geschichte Thessalonikis als bedeutender Warenumschlagpunkt, kaiserlicher Residenzort und Zwischenstopp auf der Reise von West nach Ost zeugt. Spuren dieser abwechslungsreichen Kulturgeschichte lassen sich heute ebenso gut bei einem Stadtbummel wie auch bei einem Besuch der zahlreichen Sehenswürdigkeiten und Museen Thessalonikis entdecken.
Thessaloniki zählt übrigens nicht nur zu den bedeutendsten Handelsstädten des Mittelmeerraums, sondern galt einst auch als das „Jerusalem des Balkans“. Zwar ist die jüdische Diaspora der Stadt im Laufe des 20. Jahrhunderts fast gänzlich verschwunden, doch hat sie es dennoch geschafft, sich im Gedächtnis der Stadt nachhaltig zu verewigen: das unverkennbare Erbe der jüdischen Händler, Gelehrten und Handwerker aus ganz Europa zeigt sich heute nicht nur in der Architektur und Kunst, sondern auch in der Mentalität Thessalonikis. Für Jahrhunderte war die Stadt an der Mittelmeerküste einer der beliebtesten Siedlungsorte europäischer Juden - und spielt auch heute noch eine zentrale Rolle im kulturellen Gedächtnis dieser Volksgruppe.
Heute gehen Geschichte und Moderne im Thessaloniki der Neuzeit mühelos Hand in Hand. Verwinkelte Gassen führen zu kosmopolitischen Shoppingmeilen, Denkmäler antiker Helden weisen erkundungsfreudigen Touristen lächelnd den Weg, und die traditionelle Kulinarik wirbt gemeinsam mit internationalen Kaffeehausketten und orientalischen Fastfoodständen um die Gunst der Besucher. Strand, Meer und Sonnenschein sind obendrein niemals weit vom Zentrum des Geschehens entfernt – καλώς ορίσατε (Herzlich Willkommen) in Thessaloniki!

 
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