Party in Thessaloniki

Als beliebte Studentenstadt und größtes Ballungszentrum Nordgriechenlands hat Thessaloniki ein Nachtleben zu bieten, das sich sehen lassen kann. Ganz gleich, ob man auf der Suche nach traditionell griechischen Rhythmen in einer lokalen Taverne, entspanner Jazzmusik bei einem Gläschen Wein oder durchtanzten Nächten in hippen Clubs und Discos ist: Thessaloniki hat für jeden Geschmack genau das Richtige zu bieten und verspricht Feiervergnügen rund um die Uhr, rund um die Woche.

Bei Ihrem Thessalonikiaufenthalt steht ein Besuch des legendären Nachtlebens der griechischen Küstenstadt ganz weit oben mit auf dem Programm? Jeder Stadtteil Thessalonikis hat eine eigene Feierkultur aufzuweisen und bietet so genau die Vielfalt, die eine erfolgreiche Partystadt ausmacht. Während sich entlang der Küste Bars und Clubs der gehobenen Preisklasse aneinander reihen, die nicht nur mit exklusiven Cocktailkarten, sondern auch mit fantastischen Aussichten locken, bietet das Zentrum der Stadt insbesondere entlang der Tsimiski Straße und der Via Egnatia eine breite Auswahl an gediegeneren Bars, kleinen Cafés und mondänen Vinotheken, die auch unter der Woche bis spät in die Nacht geöffnet haben. Ein Bummel entlang der zahlreichen kleinen Gassen um den Aristotelesplatz lohnt sich ebenfalls: Von klassischem Jazz über live gespielte Klaviermusik bis hin zu ausgefallenem Balkanpop kann man hier an jeder Ecke neue kleine Juwelen der Thessalonikier Partyszene entdecken, die ihr ganz eigenes Klientel an Nachtschwärmern anlocken.

Sie interessieren sich für ein authentisch griechisches Ausgeherlebnis? Dann sollten Sie unbedingt einer der örtlichen Bouzoukias einen Besuch abstatten: Diese clubähnlichen Lokale spielen ausschließlich griechische Livemusik, die in der Regel durch namhafte Popsängerinnen des Landes vorgetragen wird. Je bekannter die Sängerin ist, desto ratsamer ist es auch, sich im Vorhinein einen Tisch reservieren zu lassen – Besuche in den Bouzoukia zählen zu den liebsten Unternehmungen nicht nur der thessalonikischen, sondern auch der gesamtgriechischen Bevölkerung. Doch Vorsicht: Bouzoukianächte können schnell zum kostspieligen Vergnügen werden, da es einst die höhergestellten Schichten der Gesellschaft waren, die den Bouzoukia mit ihrer Spendierfreudigkeit zum Aufstieg verhalfen - und einen Besuch in ihnen auch noch heute gerne zur öffentlichen Zurschaustellung ihres Wohlstandes nutzen. So wird nicht nur abhängig von der Menge an Besuchern, mit denen man sich einen Tisch teilt, ein gewisser Mindestumsatz an Alkohol erwartet, sondern gehört auch der Erwerb von Blumen mit zu den unausgesprochenen Benimmregeln einer Bouzouki – mit dem Werfen letzterer drückt man seine Zufriedenheit mit der Sängerin aus und feuert diese an. Tanzeinlagen des Publikums sind ebenfalls zu erwarten – die Griechen wissen eben, wie man die Nacht erfolgreich zum Tag verwandelt!

Als hippes und alternatives Szeneviertel für die jüngere Generation eignet sich schließlich sowohl das Hafenviertel Ladadika als auch der gesamte Nikis Boulevard. Letzterer wird auch gerne als Ausgangspunkt für einen Ausflug durch die Kneipen von Thessaloniki gewählt und ist Heimat einiger der ältesten Stammlokale der Stadt. Neben dem in Ladadika beheimateten Mylos Warehouse mit seinem Sammelsurium an alternativen Bars und Pubs sollten Tanzwütige und Discofreunde unbedingt auch das Sin City, den Club Vogue oder den Boutique Club besuchen. Etwas legerer und mit einer gelungenen Verbindung von kulinarischen und akustischen Highlights geht es hingegen in der Kitchen Bar oder in der Weinbar Sinatra zu – Livemusik und gute Stimmung gehören hier ebenso zum Programm wie der Genuss griechischer Delikatessen und exzellenten Services.

Die griechischen Ausgehzeiten ähneln stark dem deutschen Feierverhalten: In den meisten Clubs beginnt die Stimmung, gegen Mitternacht zu kochen und es wird auch einmal bis zum Morgengrauen durchgetanzt; Livemusik in Pubs und Bars startet hingegen meist um 21 oder 22 Uhr. Im Sommer kommt es öfters zu Schließungen der Clubs und Bars im Stadtzentrum, die dann aber meist alternative Lokale in der Nähe des Flughafens Thessaloniki eröffnen – so bleiben nicht nur die Stadtbewohner, sondern auch das Feiervergnügen ungestört.